Die Vorteile eines Studiums in der Schweiz

Prof. Dr. Winfried Ruigrok, Dean der Executive School St.Gallen, erklärt, warum studieren in der Schweiz vorteilhaft ist.

Die Schweiz wird immer wieder als eine der zehn besten Wohn- und Arbeitsstätten der Welt bewertet. Mit einer stabilen Wirtschaft und einer niedrigen Kriminalitätsrate ist sie schnell zu einer begehrten Destination geworden. 22% der Schweizer Bevölkerung sind Einwanderer aus der ganzen Welt.

Und nicht nur die Arbeit in der Schweiz ist attraktiv: Die Ausbildung ist in Europa seit langem für ihre hohe Qualität bekannt. Bei den International Student Satisfaction Awards 2014 rangierten die Studenten und Studentinnen von Schweizer Bildungstätten mit einem beeindruckenden Durchschnitt von 8,9 aus 10 Punkten.

Das zählt auch für die Executive School in St. Gallen. Die Universität, die 2018 von der Financial Times auf Platz vier in Europa eingestuft wurde, konzentriert sich auf lebenslanges Lernen und den Aufbau langfristiger Beziehungen zu ihren Alumni. Damit können sich Absolventinnen und Absolventen ein breites Netzwerk aufbauen.

Die Executive School bietet ein vielfältiges Angebot an Führungskursen auf Englisch und Deutsch, von Kurzseminaren wie „Control of Projects and Investments“ bis zu einem MBA oder einem International Executive MBA.
Wir haben mit Winfried Ruigrok, der seit Januar 2011 Dean der Executive School of Management, Technology & Law an der Universität St. Gallen ist, gesprochen, um mehr über die Vorteile eines Studiums in der Schweiz zu erfahren.

Winfried blickt auf eine internationale Karriere zurück. Er hat in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich studiert und bei der Europäischen Kommission gearbeitet. Jedoch war St. Gallen der Ort, an dem er seinen Platz fand. „Ich bin hiergeblieben, weil es mir gefallen hat. Ich bin seit 1996 hier“, lächelt er.

Eine internationale Atmosphäre
Winfried beschreibt vier wesentliche Vorteile einer Weiterbildung in der Schweiz: Die internationale Atmosphäre, starke Forschungseinrichtungen, eine vielfältige Wirtschaft und eine starke Lernumgebung.

„Wir haben in der Schweiz eine sehr internationale Ausrichtung“, erklärt Winfried.
Tatsächlich ist laut Bundesamt für Statistik rund ein Viertel der gesamten Schweizer Bevölkerung international, und das Land verfügt über 26 Kantone und vier Nationalsprachen.

Diese internationale Atmosphäre spiegelt sich auch im Unterrichtsraum wider, wo es allein unter den St.Galler MBA-Studenten 84 Nationalitäten gibt.
„Wir sind sehr gut vernetzt – nicht nur mit Personalvermittlern, sondern auch mit den Unternehmenspitzen, was eine enorme Hilfe ist“, sagt Winfried.
Trotz eines Alumni-Netzwerks mit über 27’000 Mitgliedern verlieren sich Studierende der St.Galler Executive School nicht in der Menge.

„Unsere Klassen sind kleiner als an vielen anderen konkurrierenden Schulen – wir kennen unsere Schüler beim Namen“, erklärt Winfried, und gibt weiter Auskunft: „Die Qualität eines Programms hängt vom Umfang und der Intensität der Interaktion innerhalb und ausserhalb des Klassenzimmers mit Dozenten, Coaches und Führungskräften ab. Das ist mit grossen Teilnehmergruppen schwieriger zu erreichen.“

Eine vielfältige Wirtschaft
Obwohl die Schweiz traditionell mit Finanzen verbunden ist, erklärt Winfried, dass das Land weit darüber hinausgeht. „Ich könnte über die Uhrenindustrie, Pharmazie, Maschinenbau oder Lebensmittel sprechen…. in jeder dieser Branchen haben Sie sehr international ausgerichtete Schweizer High-End-Unternehmen.“
Mit vierzehn Fortune-500-Unternehmen hat die Schweiz die höchste Dichte an Fortune-500-Zentralen der Welt, die 2018 ihren Hauptsitz hier hatten. Dazu gehören Nestlé, die Adecco-Gruppe und Glencore International.

Mit einem Studium in der Schweiz haben Studierende der MBA- oder Executive-MBA-Programme der Universität St.Gallen Zugang zu Top-Unternehmen verschiedener Branchen. “ Oft kommen Unternehmen zu uns für die Rekrutierung neuer Mitarbeitenden“, fährt Winfried fort. „Unternehmen wollen gerne mit uns zusammenarbeiten – vielleicht, weil wir eine starke Praxisorientierung haben.“
St.Galler Alumni finden Sie in fast 80% der Verwaltungsräte und Vorstände der grössten Schweizer Unternehmen. Und jedes Jahr kommen Verwaltungsräte der grössten Unternehmen der Welt auf den Campus, um am St.Galler Board Retreat teilzunehmen.

Mit der Möglichkeit, an Business-Partnerschaftsprojekten teilzunehmen und dem vermittelten Schwerpunkt auf Soft- und Fachkompetenz für eine abgerundete Führung, können St.Galler Absolventeninnen und Absolventen selbstbewusst in die Wirtschaft einsteigen und einer vielfältigen und vernetzten Gruppe von Alumni beitreten.

Starke Forschungseinrichtungen
Ein Studium in der Schweiz ermöglicht den Studierenden den Zugang zu einer hohen Qualität von Bildung und Forschung, die das Land zu bieten hat. „Die Sorgfalt und Detailtreue in den Forschungseinrichtungen ist in der Schweiz sehr hoch“, erklärt Winfried.

Als Land investiert die Schweiz stark in Forschung und Entwicklung und gibt jährlich 2,2% ihres BIPs dafür aus, verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 1,1%. Solche Investitionen verleihen den Schweizer Institutionen natürlich einen hohen Stellenwert in globalen Hochschulrankings und bieten den Studierenden genügend Möglichkeiten, Zugang zu Spitzenforschung zu erhalten.

Prof. Dr. Winfried Ruigrok
Prof. Dr. Winfried Ruigrok

Lernumgebung
Doch nicht nur die vielfältige Wirtschaft der Schweiz zieht die Studierenden an. Das ganze Jahr über hat die Schweiz für Feriengäste und MBA-Studenten viel zu bieten, sei es beim Skifahren im Winter oder beim Wandern im Sommer.
„Es ist wunderschön“, sagt Winfried und betont die Leichtigkeit, mit der Menschen auf diese Aktivitäten zugreifen können: „Das Eisenbahnsystem in diesem Land ist unübertroffen“, merkt er an.

St.Gallen ist gut positioniert, um diese Aktivitäten zu nutzen, da es in der Nordostschweiz liegt. Die historische Stadt entstand aus der Einsiedelei St.Gallen aus dem siebten Jahrhundert und beherbergt die Executive School der Universität St. Gallen.

Heutzutage ist die Schweiz ein Top-Ziel für ambitionierte MBAs. Ob es nun die hohe Dichte an multinationalen Unternehmen, ihre Spitzenforschungseinrichtungen oder ihre vielfältige Kohorte sind – der Ruf der Schweiz spricht für sich, wenn es um Wirtschaftswissenschaften geht.

 

Picture by pasja 1000 on pixabay

 

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