4. Dezember 2017

Peer Learning: Warum gewährleistet das Lernen in der Gruppe Wirksamkeit im Rahmen der Weiterbildung von Führungskräften?

In der Gruppe zu lernen stellt eine hervorragende Möglichkeit für Teilnehmer dar, in Lehrangeboten für Führungskräfte von den Kenntnissen und Erfahrungen ihrer Kollegen zu profitieren.

 

Es ergänzt Ansätze wie erfahrungsorientiertes und handlungsorientiertes Lernen und öffnet einen Raum, in dem Lernende ihr Verständnis für komplexe Herausforderungen und Konzepte vertiefen können, indem sie mit Kollegen über sie sprechen. Das Lernen in der Gruppe ist breit skalierbar, pragmatisch, fördert kritisches Denken, stärkt Teams, mobilisiert «Gruppenzwang» für den guten Zweck, schafft einen Leistungsdruck, sorgt für Aufmerksamkeit bei organisatorisch relevanten Themen und kann effektiv als Teil von Online-Lernansätzen eingesetzt werden. Die Schwäche eines Schülers kann die Stärke eines anderen Schülers sein und die Förderung eines aktiven und gewissenhaften Austausches stärkt den Einzelnen, fördert die Gruppenbindung und bildet kollektives Wissen aus. Zudem fördert zu lernen, neue Konzepte in Gruppen zu diskutieren, die Kommunikationsfähigkeiten der Individuen. Dies kann sich positiv auf Betriebsabläufe, Managementprozesse, Innovation und auf die Beobachtung von Veränderungen der Umgebung Ihres Unternehmens auswirken, die in einer VUCA-Welt Massnahmen erfordern.

 

Bild: Istockphoto

Über die Autorin / den Autor
Dr. Rachel Brooks Dr. Rachel Brooks is Head of Executive Education at the Competence Center for Social Innovation at the University of St.Gallen (CSI-HSG). Her research and teaching focus on supporting practitioners across government, private and social sectors in cultivating the mindset, skills and tools to nimbly take action towards impact in an environment of mounting complexity and uncertainty. Previously, she worked in Custom Programs at the Executive School at the University of St.Gallen, and in Latin America at the nexus of business, agricultural producers, government and non-profit organizations in the global food industry. Rachel holds a BA from Smith College in Latin American and Latino/a Studies and an MA from New York University in Latin American and Caribbean Studies, where she was awarded the Henry MacCracken Fellowship. At the University of St.Gallen, where she completed her doctoral work, she received a fellowship through the SNF-funded ProDoc in the "Dynamics of Transcultural Management and Governance in Latin America" at the Centro Latinoamericano-Suizo. She earned her PhD in Organization Studies and Cultural Theory in 2016.