4. Dezember 2017

Peer Learning: Warum gewährleistet das Lernen in der Gruppe Wirksamkeit im Rahmen der Weiterbildung von Führungskräften?

In der Gruppe zu lernen stellt eine hervorragende Möglichkeit für Teilnehmer dar, in Lehrangeboten für Führungskräfte von den Kenntnissen und Erfahrungen ihrer Kollegen zu profitieren.

 

Es ergänzt Ansätze wie erfahrungsorientiertes und handlungsorientiertes Lernen und öffnet einen Raum, in dem Lernende ihr Verständnis für komplexe Herausforderungen und Konzepte vertiefen können, indem sie mit Kollegen über sie sprechen. Das Lernen in der Gruppe ist breit skalierbar, pragmatisch, fördert kritisches Denken, stärkt Teams, mobilisiert «Gruppenzwang» für den guten Zweck, schafft einen Leistungsdruck, sorgt für Aufmerksamkeit bei organisatorisch relevanten Themen und kann effektiv als Teil von Online-Lernansätzen eingesetzt werden. Die Schwäche eines Schülers kann die Stärke eines anderen Schülers sein und die Förderung eines aktiven und gewissenhaften Austausches stärkt den Einzelnen, fördert die Gruppenbindung und bildet kollektives Wissen aus. Zudem fördert zu lernen, neue Konzepte in Gruppen zu diskutieren, die Kommunikationsfähigkeiten der Individuen. Dies kann sich positiv auf Betriebsabläufe, Managementprozesse, Innovation und auf die Beobachtung von Veränderungen der Umgebung Ihres Unternehmens auswirken, die in einer VUCA-Welt Massnahmen erfordern.

 

Bild: Istockphoto

Über die Autorin / den Autor
Dr. Rachel Brooks
Dr. Rachel Brooks-Ames Lachenmeier ist seit Januar 2016 Programm Managerin für Custom-Programme an der Executive School of Management, Technology and Law.Von 2011 - 2016 promovierte Frau Dr. Brooks an der Universität St.Gallen im Programm „Organisation und Kultur". In ihrer Forschung befasste sie sich mit der Frage, wie Entscheidungsträger multinationaler Unternehmen grundlegende Beurteilungen der sozialen Bedürfnisse in ihren Rohstoffmärkten vornehmen. Sie hält einen Bachelor in Lateinamerikanische Studien des Smith College in Massachusetts und einen Master ebenfalls in Lateinamerikanische Studien der New York University.