1. März 2019

Vom Praktikum zur Festanstellung

Katja Rehlen ist über eine gezielte Internetrecherche auf das Women Back to Business-Programm (WBB) aufmerksam geworden, hat während der Ausbildung ein Praktikum bei Novartis im Bereich Diversity & Inclusion Schweiz gemacht und ist heute trotz Herausforderungen und langer Arbeitstage mehr als glücklich mit ihrem neuen Leben.

Wo stehen Sie heute beruflich und privat?

Ich arbeite seit Anfang des Jahres in einer Vollzeitanstellung bei Novartis und bin Key Account Manager im Real Estate Management. Zudem bin ich verheiratet und Mutter einer Tochter und eines Sohnes.

Katja Rehlen
Katja Rehlen

Wie sind Sie auf die WBB-Weiterbildung aufmerksam geworden?

Ich hatte früher schon Seminare an der Universität St. Gallen belegt. Als ich dann nach einer kurzen Familienphase eine sinnvolle Weiterbildung suchte, sondierte ich als Erstes auf der HSG Website und wurde schnell fündig. Besonders angesprochen hat mich dabei der Mix von fachlichem Input und dem engen Kontakt zu einzelnen Firmen.

 

Weshalb haben Sie sich, mit einem Abschluss in Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Kulturmanagement, für ein Praktikum bei Novartis* entschieden?

Novartis bot mir die Möglichkeit, das Unternehmen kennenzulernen und meine Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Diversity & Inclusion unter Beweis zu stellen. Diese Herausforderung habe ich gern angenommen. Novartis ist zwar ein Pharmaunternehmen, bietet aber als Arbeitgeber viele spannende und interessante Optionen und dies nicht nur im Bereich Medizin oder Chemie.

 

Wie hat sich aus dem Praktikum eine Anstellung ergeben?

Ich bin überzeugt, dass dieses Praktikum der perfekte Weg war, um mein Netzwerk aufzubauen, neue Leute kennenzulernen und die Chance auf eine Festanstellung zu bekommen. Hätten mich die Kolleginnen und Kollegen der Novartis nicht gekannt und meine Leistungen während des Praktikums nicht gesehen, hätte ich, mit meinem Werdegang und meinen Erfahrungen, wahrscheinlich nicht die Chance erhalten, mich vorzustellen und mit den entscheidenden Leuten zu sprechen.

 

Wie hat sich denn die Rollenverteilung innerhalb Ihrer Familie seit Ihrem Wiedereinstieg verändert?

Es braucht jetzt eben viel mehr Absprachen zwischen meinem Mann und mir, und wir müssen die Prozesse, wer wann was macht und wer wofür verantwortlich ist, immer wieder neu diskutieren. Dies ist Teil der Umbruchphase, in der wir momentan stecken. Auf der anderen Seite ist diese Phase auch sehr spannend und inspirierend, und wir finden immer wieder neue Lösungen und Wege.

 

Angenommen, Ihre Tochter fragt Sie um Rat, welchen beruflichen Weg sie wählen soll. Was würden Sie ihr raten?

Zu diesem Thema einen Ratschlag zu erteilen ist sehr, sehr schwierig. Ich versuche meinen Kindern mitzugeben, dass sie das machen sollen, was sie glücklich macht, wo sie ihre Stärken haben und dies dann wirklich mit ganzem Herzen.

 

Haben Sie einen beruflichen Wunsch, oder sind Sie bereits am Ziel angelangt?

Am Ziel bin ich natürlich noch nicht angelangt. Ich geniesse im Moment das Arbeiten in der internationalen Grossunternehmung sehr, lerne von Tag zu Tag Neues dazu und spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wo mich die Zukunft hinbringen wird, weiss ich im Moment noch nicht, bin aber selbst sehr gespannt.

Executive School Studiengang:
Open Programmes

Women Back to Business

Management-Weiterbildung für Wiedereinsteigerinnen oder Umsteigerinnen

 

*Novartis ist eine Partnerfirma von Women Back to Business und unterstützt den Lehrgang z.B. mit Praktikumsplätzen, mit Stipendien oder mit Räumlichkeiten.

 

Das Interview führte Sarah Lenz Schüpbach, eine ehemalige Teilnehmerin von WBB

 

 

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